… habe ich da mit dem Eintrag anscheinend.
Drei Mal könnt Ihr jetzt raten, mit welchen Suchbegriffen dieses Blog nun regelmäßig gefunden wird… *augenroll*
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Veröffentlicht in Blogkram | Schlagworte: Blogkram, komische suchbegriffe, suchanfragen
Den Nachmittag haben wir wunderbar entspannt zusammen mit der alten “Krabbelgruppe” in einem Park auf einem Spielplatz verbracht.
Bei ungefähr 23 Grad und einem kühlen Lüftchen und ansonsten Sonne pur. Da lässt es sich gut aushalten.
Zumal der kleine Mann heute so ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde ganz entspannt und friedlich zusammen mit einem älteren Jungen (3 Jahre und 5 Monate gegen 2 jahre und 3 Monate) Fußball gespielt hat. Ohne Zankerei um den Ball. Immer schön hin und her. Ich war baff. Wie schön!!!
Die traute Zweisamkeit beim Spiel wurde allerdings mal kurzfristig von der Zwillingsschwester des Jungen gestört, die gerne allein mit ihrem Bruder Fußball spielen wollte. Laut der Mutter wolle sie das sonst niemals, sondern wohl nur aus Eifersucht. Und die Schwester solle ihren Bruder mal schön so ruhig weiter spielen lassen.
Was die Zwei auch taten bis es zu kalt und dämmrig wurde.
Die Brasilianerin hat neben den Zwillingen noch einen Kleineren, der erst 1 Jahr und 10 Monate alt ist. Sie war mit ihren drei Kindern und zwei Babas, also Kindermädchen, auf dem Spielplatz.
Die beiden Fußballer haben beide während des Spiels “groß” gemacht. Der kleine Mann in seine Windel und von mir erst beim ins Auto setzen bemerkt. Bei dem anderen Jungen fielen plötzlich während des Spiels zwei “Würstchen” aus der kurzen Hose und diese verfärbte sich vorne dunkler. *g* Daraufhin wurde eine der beiden Kindermädchen herbeizitiert und mit der Beseitigung beauftragt. *fg*
Beim Verlassen des Spielplatzes sah der kleine Mann dann eher wie ein Erdferkel aus, weil er sich beim Fußball spielen zwei, drei Mal auf dem roten lehmigen Boden gewälzt hatte.
Ne, schön war´s!
Veröffentlicht in Vom (fast) täglichen Glück | Schlagworte: brasilien, fußball, kleiner Mann, sao paulo, schöner tag, spielen, spielplatz
Auf der Suche nach vernünftigen Sandalen sind wir nach einiger Sucherei die letzten Wochen heute mal in einem großen Babyfachgeschäft gelandet.
(Im Moment ist hier ja “Winter” und dementsprechend führen die Geschäfte nur so 1-2 Paar Sandalen im Sortiment und der Rest besteht aus C.rocs-Mist, Zehensandalen, geschlossenen Schuhen und Gummistiefeln.)
Da habe ich auch wirklich ein schönes und gutes Paar Sandalen für den kleinen Mann kaufen können, aber was mir da so beim Durchschlendern ins Auge gefallen ist, dass wollte ich ja kaum glauben:
Es gibt eigens hergestellte Toiletten-”sitze” für die Kleenen. Also nicht nur so einfache Töpfchen, sondern welche die wie kleine “Throne” aussehen und außerdem noch irgendwelche nervtötenden Melodien abspielen können.
Was nicht alles produziert und wohl auch verkauft wird…
Veröffentlicht in Hausfrauenkram | Schlagworte: überflüssiger kram, babys, brasilien, töpfchen, toilettensitz, warenangebot
Seit heute Abend kann der kleine Mann hüpfen!!!
Von ihm lange herbei gesehnt, wurde das mit wundervollem Kinderlachen und Applaus gefeiert.
Jetzt müssen wir unbedingt bald wieder in den Club Hípico, denn da steht auf dem Spielplatz ein wirklich großes Trampolin, auf dem der kleine Mann schon stundenlang gespielt hat. Also drin herum gedüst ist und sich von uns hüpfend “niederreißen” lassen. Mal sehen wie er es findet, wenn er nun selber drin hüpfen kann.
Veröffentlicht in Crescendo | Schlagworte: kleiner Mann, entwicklung, meilenstein, freude
Wenn man Geld hat in Brasilien, also so viel, dass man diese Versicherung im Monat zahlen kann, dann schließt man einen Versicherungsvertrag für sein Auto ab, in dem man sich nicht nur gegen eigene verursachte Schäden absichert, sondern auch noch gegen Schäden von Anderen, die evtl. nicht selber zahlen können und auch noch nicht mal so eine normale Versicherung abgeschlossen haben. (Oft wird auch Fahrerflucht begangen.)
Am Beginn der Vetragslaufzeit wird eine sogenannte “vistoría” gemacht. Dann kommt jemand und schreibt ganz viel über das zu versichernde Auto in ein Formular und etwaige vorhandene Vorschäden wie Kratzer und dergleichen auf, damit man die nicht hinterher die Versicherung bezahlen lässt.
Es wird in den Motorraum geguckt und eine Bleistiftradierung von der Tattoonummer des Wagens dort angefertigt. Diese Nummer ist an vielen anderen Stellen im Auto bzw. draußen ebenfalls angebracht und soll verhindern, dass das Auto gestohlen und dann in seinen Einzelteilen zerlegt verscherbelt wird.
Der Motor wird einmal angemacht und mehrere Fotos vom Kilometerstand und Cockpit einmal von links und rechts fotografiert (mit einer Digitalkamera). Dann werden Fotos rundherum vom Auto geschossen. So eine Begutachtung dauert ca. eine halbe Stunde.
Zahlt man mal eine Rate nicht, weil man die dazugehörige Rechnung nicht erhalten hat - Abbuchung gibt es nicht, man kann nur bei Strom, Wasser, Telefon usw. selber eine automatische Abbuchung einstellen (dafür meldet man sich via Internet irgendwie bei der Firma dafür an), bei kleineren Firmen gibt es das Angebot nicht (zum Beispiel für unsere Miete oder den Sportclub oder eben die Versicherung des Autos) - erlöscht sofort der Versicherungsschutz bzw. setzt so lange aus, bis man wieder zahlt.
Und bis erneut eine neue Begutachtung durchgeführt wurde…
Heute morgen wieder. Eine halbe Stunde lang. Zur Frühstückszeit. Unsere Müslis waren danach Matsch.
Jetzt muss ich nur noch zur Hausbank der Versicherung latschen und diese Rate zahlen. Geht nicht mehr via Internetbanking, weil die dazugehörige Rechnung mit der individuellen Endlosnummer nach dem Zahltag abgelaufen ist. In dem Fall dann nur noch bei der Hausbank selbst (samt Verzugszinsen…). Würde ich ja, wenn ich diese Rechnung überhaupt erhalten hätte… Das erkläre ich auch geduldig am Telefon, nebst dem Hinweis, dass hier im Viertel so eine Bank gar nicht um die Ecke ist und ich schließlich noch nicht mit dem Wagen fahren kann. Wenn ich alles richtig verstanden habe, zahlt jetzt die Versicherungsagentin und ich zahle dann doch wieder via Internet an sie diese Rate…
Warum immer kompliziert, wenn es nicht auch gleich einfach geht… ???
Aber es ist so eine Hassliebe meinerseits für diese brasilianischen Situationen, weil es zwar komplizierte Verfahren gibt, die dann aber von den Brasilianern bei Problemen doch wieder ganz einfach gelöst werden.
Hoch lebe der sogenannte “jeitinho” (Kniff)! Dreimal!!!
Wenn man genug Atem am Telefon hat.
(Wenn ich nun auch die Mail mit den Bankdaten der Agentin erhalten hätte, hätte ich auch schon gezahlt und könnte wieder Auto fahren. Zum Beispiel jetzt gleich zur Musikstunde. Hat sie aber nicht. *nerv*)
Veröffentlicht in Subtropische Erlebnisse | Schlagworte: auto, autoversicherung, ärger, brasilien, sao paulo, versicherung

schwefeltyrann - bem-te-vi
Das Wetter ist wieder trocken und warm.
In Deutschland scheint ja der Herbst einzukehren - hier tut es der Frühling und die ersten neuen Blütenexplosionen formieren sich im Garten und die Vögel sind morgens schon ab 4.30h auf Brautschau bzw. -Anlockung und singen sich um den Verstand.
Ich wünsche allen eine schöne neue Woche!
Veröffentlicht in Hausfrauenkram, Natureza | Schlagworte: bem-te-vi, brasilien, frühling, sao paulo, schwefeltyrann, vogel
… aber leider wieder schlechtes Wetter.
Diese Woche hatte es den kleinen Mann betreffend ganz schön in sich.
An einem Abend hat er mal eben schnell mit einem Wachsmaler die Wand in seinem Spielzimmer verschönert. Ich saß auch noch daneben und baute an dem gemeinsam entworfenen Legohaus weiter, der kleine Mann ging an seinen Maltisch und malte zuerst wie es sich gehört auf dem dort bereit liegenden Papier. Beim nächsten Mal hinsehen war an die Wand ein großer roter “Ball” gemalt. Nun denn, zum Glück ist es keine Rauhfaser, sondern irgendwas beschichtetes und noch haben wir die Hoffnung auf restlose Beseitigung nicht aufgegeben.
An dem darauf folgenden Abend hat er eine schön klebrige Sauerei mit seiner Kakaoflasche inmitten all seiner unten befindlichen Spielsachen veranstaltet während ich den Abendbrottisch deckte.
Vorgestern Abend hat er alles daran gesetzt um an den Laptop zu gelangen und sich damit wirklich ausdauernd beschäftigt und sich bald auch ein Sehverbot für den folgenden Tag eingehandelt (an dem Tag selber war schon gesehen worden). Der Laptop stellt hier im Haus die höchste “don´t even think of touching it”-Warnstufe dar. Knapp gefolgt von dem Handy des großen Mannes. Lediglich mit uns zusammen darf er an den Laptop um mit der Familie in Deutschland zu telefonieren und um den Sandmann oder den Elefanten zu sehen.
Gestern war einer dieser “ich kann mich einfach nicht allein beschäftigen”-Tage und “an deinem Bein klebt es sich so schön” in Kombination mit Frustrationsabbau in rabiat, sprich mal wieder uns schlagend. Auch schön. Und besonders schön in Kombination mit einer Mutter, die zwar lungenmäßig wieder besser drauf ist, aber dafür geschwächt und genervt von diversen Antibiotikum-Nebenwirkungen.
Oben links scheint ein neuer Backenzahn hindurch zu stoßen und vielleicht erklärt das zumindest die schlechte Laune von gestern und vorgestern.
Am heutigen Tag war es bislang trotz Shoppen-Gehens (für die gesamte Familie neue Schuhe…) erstaunlich ruhig und friedlich. Ich genieße die Stille und das Ausruhen vom Erziehen, weil mich hier der große Mann jetzt natürlich entlastet. Herrlich!
Veröffentlicht in Hausfrauenkram | Schlagworte: ärger, erziehen, familie, kleiner Mann, spielen
Gestern zwei Erlebnisberichte (einer drei Wochen alt und einer erst vor einer Woche so erlebt) zum natürlichen Gebären in Sao Paulo am Wochenende zu Ohren bekommen.
Beide Geburten fanden in den zwei besten Krankenhäusern der Stadt dafür statt (Einstein und Sao Luiz).
Beide Kinder wollten an einem Samstag auf die Welt kommen.
Und beide in den Wehen liegenden Mütter mussten um einen Platz, einen stillen Platz zum Kind bekommen, wie Löwinnen kämpfen.
Denn merke: Freitags, Samstags und noch ein wenig Sonntags finden die ganzen terminierten Kaiserschnitte statt. Da kommt so eine unterminierte Normalgeburt leider ein wenig ungünstig.
Veröffentlicht in Subtropische Erlebnisse | Schlagworte: brasilien, geburt, geburtskultur, kaiserschnitt, krankenhaus, normale geburt, sao paulo
… ist es, wenn man versucht, den Gärtner mit Falschgeld zu bezahlen… Und dann auch noch zu der Verfärbung auf den Scheinen meint, dass die bestimmt mal mitgewaschen wurden.
Ist mir passiert. Heute.
(Und der Gärtner war das erste Mal hier und kennt uns also noch nicht gut… Was der jetzt wohl denkt?!)
Allerdings war ich unwissend, dass es sich um Falschgeld handelte. Der große Mann hatte gestern aus einem Bankautomaten Geld gezogen und mir dieses für die Woche bereit gelegt. Zwei Drittel meines Wochenbargeldes sind falsch. 200 Reais. Nach dem heutigen Stand sind das umgerechnet ungefähr 83€.
Es fehlt das innenliegende Silber- oder Magnet- oder keine Ahnung was Band.
Veröffentlicht in Hausfrauenkram | Schlagworte: ärger, brasilien, falschgeld, Kriminalität, sao paulo